WaschglerArnold Waschgler, 41 Jahre, verheiratet, vier Kinder, whft. in Lehmen, Untere Lehmerhöfe 4.

Mitgliedschaft u.a. bei:

Gemeinderat, Deutsche Justizgewerkschaft, Deutscher Gerichtsvollzieherbund, Juristische Gesellschaft Mittelrhein, CDU Rheinland-Pfalz

 

Hobbys:

Privatpilot (PPL-A), WingTsun Trainer (1. HG), Kids-WingTsun-Trainer, eigene Kampfkunstschule
beruflicher Werdegang:

nach der Mittleren Reife 1992:

Am 1.08.1992 Ausbildung bei der Justiz Koblenz (mittlerer Dienst)

In der Zeit von 1995 bis 1999 Staatsanwaltschaft Mainz, dazwischen

Zivildienst als ausgebildeter Rettungssanitäter beim Dt. Roten Kreuz in Koblenz

Von 1999 bis 2005 Staatsanwaltschaft Koblenz u. hiernach

Zulassung zur Sonderlaufbahn als Gerichtsvollzieher

Prüfung zum Gerichtsvollzieher 2007 seither im Einsatz u.a. bei dem

Amtsgericht Sinzig von 2007 bis 2010 u. hiernach eingesetzt bei dem

Amtsgericht Koblenz.

 
Kurzer Anriss zum Vortrag:

In der heutigen Vollstreckung führte nicht zuletzt die ZPO-Reform dazu, den Schuldner einmal mehr „gläsern“ werden zu lassen, sondern, durch die heutige Vernetzung, insbesondere durch sozial media (whatsapp, facebook, twitter
usw.) werden „Erreichbarkeiten“ anders erlangt, wie das Gesetz es u.a. vorschreibt/vorgibt. Will heissen, dass nicht die Vorgehensweise der Vollstreckungsmodalität vom Gesetz abweicht, oder gar umgangen wird, jedoch die Kommunikation weit weniger über Papierdokumentation, sondern vielmehr über whatsapp u.dergleichen bestritten wird.

Es ist für den Schuldner „bequemer“ via facebook/whatsapp usw. kurz eine mail-Nachricht zu übermitteln (kostenfrei), wie hingegen aufwendige Briefe zu schreiben, die obendrein noch einkuvertiert u. frankiert werden müssen. Kurze Anrufe über die „flat“, kurze Mail mit „Bildchen“ im Anhang erleichtern die Kommunikation ungemein u. werden vor allem anerkannt u. vom Schuldner angenommen. Der Briefeinwurf, die Zustellung, sind zwar nach wie vor Grundsteinlegung, um den Fortgang der Vollstreckung zu garantieren, jedoch nicht selten seitens der Schuldner ignoriert -weil Angst/Überforderung/Durcheinander usw. dem entgegensteht.

Das elektronische Gerichtsverfahrensprogramm wird zukünftig sein übriges dazu tun, dass Übermittlungen rechtsbindend vorgetragen werden können.

Der Vortrag soll einen Einblick darüber geben, wie die Vollstreckung/Taschenpfändung am Schuldner u.a. aussehen kann. Häufig finden Verabredungen per whatsapp statt, woraus dann Zahlungen in bar erfolgen oder Abreden getroffen werden.

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