Prof. Dr. Dietrich PaulusProf. Dr. Dietrich Paulus erhielt im Jahr 1982 einen Bachelor Abschluss in Computer Science an der  Universität Western Ontario, London, Ontario, Canada.
Sein Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg schloss er 1987 mit dem Diplom in Informatik ab. Er promovierte am Lehrstuhl für Mustererkennung an der Universität Erlangen-Nürnberg im Jahr 1992 über das Thema „`Objektorientierte Bildverarbeitung“‚. Von 1987-1992 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mustererkennung. Im Jahr 2000 habilitiere er sich im Fach Praktische Informatik mit der Habilitationsschrift „`Aktives Bildverstehen“‚ an der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Bis zum Jahr 2001 leitete er die Bildverarbeitungsgruppe an diesem Lehrstuhl und bearbeitete zahlreiche Projekte in der industriellen Bildverarbeitung und medizinischen Bildverarbeitung.
Seit 2001 ist er Professor an der Universität Koblenz-Landau im Institut für Computervisualistik. In den Jahren 2005–2008 war er Dekan des Fachbereichs 4, Informatik. Im Jahr 2008 war er Mitgründer des Instituts für Medizinische Technik
und Informationsverarbeitung Mittelrhein, in dem nun die medizinische  Forschung der Universität gebündelt wird. Seit 2008 ist er Senator des Fachbereichs 4.
Am 01.04.2012 wurde er zum Leiter des gemeinsamen Hochschulrechenzentrums
der Hochschulen in Koblenz (GHRKO) ernannt.
Seine Forschungsinteressen sind aktives Sehen, medizinische und industrielle Bildverarbeitung, Software-Engineering für die Bildanalyse, dreidimensionale Rekonstruktion aus Bildfolgen und Robotik.

Er veröffentlichte über 150 Artikel und drei Bücher.
Er ist Mitglied in der Gesellschaft für Informatik (GI) und in der IEEE.

Abstract:

Roboter werden in absehbarer Zukunft Dienstleistungsaufgaben ausführen, mit Menschen interagieren und mit ihnen kommunizieren. Im Vortrag wird die Entwicklung der Service-Roboter beschrieben und spezielle Roboter, die an der Universität Koblenz-Landau im Rahmen von Forschungs- und Lehrtätigkeiten entwickelt wurden, werden vorgestellt. Die Entwicklung solcher Roboter-Systeme wird durch Wettbewerbe beschleunigt. Vorgestellt werden Wettbewerbe für Rettungsroboter und für Serviceroboter, an denen Roboter aus Koblenz teilnahmen und Weltmeistertitel erhielten. Weiterhin werden die technischen Herausforderungen, insbesondere die Interpretation von Sensordaten und die Kommunikation der Maschine mit Menschen, erläutert.

E-Mail     paulus@uni-koblenz.de

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