Winchering_klProf. Dr.-Ing. Walter Wincheringer, Hochschule Koblenz

Industrie 4.0: Elemente und Voraussetzungen für eine „Smart-Factory“

Die Globalisierung der Märkte, verbunden mit der stetig zunehmenden Individualisierung der Produkte, sowie die hohe Innovationsgeschwindigkeit in vielen Technologiebereichen, führen zu immer höheren Herausforderungen für Produktionsunternehmen. Was heute noch gut und aktuell ist, ist morgen bereits nicht mehr ausreichend, um im Wettbewerb zu bestehen.
Die Ideen und Konzepte von Industrie 4.0 bieten bereits heute die Möglichkeit einen Wettbewerbsvorsprung zu erarbeiten. Hierzu müssen Potentiale in der betrieblichen Praxis identifiziert und, mit Hilfe einer smarten Kombination vorhandener Technologien, erschlossen werden. Prof. Dr.-Ing. Wincheringer wird dies am Beispiel von Smart-Factory praxisnah erläutern.

Zur Person:
Nach einer Ausbildung zum Schlosser und zweitem Bildungsweg studierte Prof. Dr.-Ing. Wincheringer Maschinenbau an der RWTH Aachen. Erste Berufserfahrungen im Bereich Unternehmensmanagement sammelte er am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart. Dort führte er mehr als 30 Beratungsprojekte in der Industrie durch und arbeitet u.a. am Thema Fraktale Fabrik und dessen Umsetzung in der betrieblichen Praxis. Während dieser Zeit promovierte er über wissensbasierte Systeme im Instandhaltungsbereich an der Universität Stuttgart. In der Industrie führten seine Funktionen von Leiter Anlagenwirtschaft über Produktionsleiter hin zum Leiter Technik und zur mehrjährigen Tätigkeit als Managing Direktor in international agierenden Unternehmen. Dabei arbeitet er in mehreren Branchen von Lebensmitteln, Getränke bis zur Papierindustrie und Maschinenbau. Seit 2014 lehrt Prof. Dr.-Ing. Wincheringer an der Hochschule Koblenz Ganzheitliche Produktionssysteme, Industrie 4.0 sowie Lean- und Instandhaltungs-Management.

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